Jugendausflug der Leichtathleten zum Erlichsee in Oberhausen
Am Donnerstag den 29.7. trafen sich trotz des nicht ganz
so guten Wetters 21 Leichtathleten und Leichtathletinnen mit ihren
5 Trainern, um mit dem Fahrrad zum Erlichsee zu fahren. Obwohl sich
das Wetter bei unserer Abfahrt gebessert hatte, wurden wir am Ende
doch ziemlich nass und mussten uns nach der etwa einstündigen Fahrt
erst einmal in unseren Tipis trocknen lassen. Als alle wieder einigermaßen
trocken waren, wurden wir auf ein paar Regeln hingewiesen. Dann holten
wir unser Geschirr aus den Zelten, um die zahlreichen Muffins, Pizzaschnecken,
Salate und was die Eltern sonst noch vorbereitet hatten, zu essen.
An dieser Stelle ein großes Lob an alle Eltern: Es hat
alles wirklich superlecker geschmeckt!
Nur über die Kombination und
Reihenfolge der
Speisen waren die Trainer und wir nicht ganz einer Meinung.
Während die einen es nach dem Essen und Spülen mit Kartenspielen oder
ähnlichem eher gemütlich angehen ließen, konnten es die anderen gar
nicht abwarten, ins Wasser zu kommen. Wieder andere zeigten ihre Sportlichkeit
beim Tischtennis, Fußball oder Volleyball. Im Endeffekt hatte die Wasserrutsche
mitten im See eine so große Anziehungskraft, dass jeder sich in den
See traute, um wenigstens einmal von dieser Rutsche herunterzurutschen.
Zum Trocknen wurden wieder das obligatorische Mexiko und andere Spiele
gespielt. Natürlich durfte auch eine Runde „Wer bin ich?“ nicht fehlen.
Dann wurde es Zeit zum Grillen. Die ganze Mannschaft genoss die leckeren
Steaks und die weiteren Salate und selbstverständlich auch das Spülen
nach dem Essen.
Als es schon etwas dunkler geworden war, wurden wir
alle wieder für eine Art Rallye zusammengetrommelt. Vier Gruppen wurden
im Abstand von zehn Minuten losgeschickt und schon die erste Aufgabe
war für manche eine Herausforderung. Es ging darum, eine Art Puzzle
zu lösen. Außerdem bekamen wir noch mehrere Fragen gestellt, die alle
etwas mit Leichtathletik zu tun hatten. Dann wurden wir zum Bademeisterturm
geschickt, wo auch schon Alex mit der Aufgabe, als Hüpfschlange einige
Meter bis zu einer bestimmten Linie im Sand vorwärts zu hüpfen. Auch
hier bekamen wir noch ein paar Fragen gestellt bevor wir weiter zum
einen Ende des Campingplatzes geschickt wurden. Als „Erkennungszeichen“
sollten wir dort das Geräusch einer Eule
nachmachen, was dann von Lothar erwidert wurde. Bei ihm sollten wir
ein selbst erfundenes Fabeltier darstellen, selbstverständlich wieder
Fragen beantworten und wurden zum anderen Ende des Campingplatzes geschickt,
mit der Aufgabe, dort als Erkennungszeichen ein Weihnachtslied zu singen.
Bei dieser Aufgabe wurden die Unterschiede zwischen den Gruppen sehr
deutlich. Während manche Gruppen gar nicht sangen, führten andere die
Aufgabe ziemlich korrekt aus; eine Gruppe hörte man sogar schon kurz
nachdem die Aufgabe gestellt wurde über den ganzen Campingplatz.
Wer singend die Station gefunden hatte, wurde durch Thomas' berühmtes
Hexenlachen erschreckt. Nach der nächsten Aufgabe und weiteren Fragen
ging es zurück zum Beachfußballfeld. Dort mussten wir Begriffe pantomimisch
darstellen und erraten und uns einen Witz ausdenken, den wir zum Abschluss
der Rallye vorspielen sollten.
Am anschließenden Lagerfeuer gab es noch „ostpakistanische Hirtenlieder“
und Süßigkeiten.
Die ersten müden Krieger verschwanden dann auch bald in ihre Zelte
und konnten trotz der vielen „Killerhasen“ auf dem Gelände gut schlafen.
Ein paar muntere Mädels sorgten bei den Betreuern noch eine Weile
für Unterhaltung.
Nach einer einigermaßen kurzen Nacht freuten sich alle aufs Frühstück.
Dann mussten wir unsere Sachen packen und die Zelte räumen.
Den restlichen Tag verbrachten wir auf dem Seegelände mit den unterschiedlichsten
Spielen. Die Jungs versuchten sich als Staudammbauer und die Mädels
als Pantomimen und ständig kreiste eine große Gruppe um die Tischtennisplatte.
Während der Heimfahrt machten wir noch eine Rast bei der Eisdiele
in Kirrlach, um dann erfrischt und gestärkt die restliche Strecke
nach
Hause zu radeln.
Da das Wetter nun doch einigermaßen gehalten hatte, konnten wir alle
den diesjährigen Jugendausflug sehr genießen.
Für die Leichtathletik-Jugend Lena Keßler
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