Swiss Alpine Davos am 26.07.2003
Platz Name Jahrgang Zeit Klasse Rang Startnr.
Hauptlauf 78 KM/978 Teilnehmer im Ziel
236. Messner Wolfgang 1957 08:53:17 M40 102 716
502. Engelmann Manfred 1955 09:57:10 M40 220 298
525. Herrmann Bernhard 1964 10:05:36 M30 189 473
562. Kostyszyn Manfred 1961 10:11:31 M40 244 615
30 KM/663 Teilnehmer im Ziel
76. Reichenbach Dora 1968 03:02:31 W30 32 4493
Link zum http://www.laufreport.de/archiv/0703/davos/davos.htm

Soweit die Füsse tragen....
Roter Läufer bei Ultramarathon in der Schweizer Bergwelt

Am letzten Wochenende im Juli fand rund um die Bergwelt des schweizerischen Luftkurortes Davos der 18.Swiss Alpine Marathon statt. Dieser Berglauf, der über eine Distanz von 78 km führte und bei dem mehr als 2300 Höhenmeter zu bewältigen waren, gilt als der härteste Ultramarathon der Welt. So ist es nicht verwunderlich, dass dieser Lauf annähernd 1.400 Teilnehmer aus der ganzen Welt in den schweizerischen Nobelkurort Davos zog. In dem internationalen Starterfeld befanden sich dieses Jahr auch 5 Läufer vom TSV 05 Rot.
Während sich Dora Reichenbach mit der "Sprintstrecke" über 30 km begnügte, nahmen Wolfgang Messner, Manfred Kostyszyn, Bernhard Herrmann und Manfred Engelmann die volle Distanz über 78 km in Angriff.
Manfred Kostyszyn, der diesen Marathon bereits zweimal erfolgreich bewältigte, bereitete die Roter Läufer in den letzten 3 Monaten in unzähligen Trainingskilometern auf diese besondere läuferische Herausforderung vor.
Bei hochsommerlichen Temperaturen von annähernd 30 Grad starteten die Läufer morgens um 8.oo Uhr im Stadion von Davos. Die Strecke führte zunächst auf bestens präparierten Wanderwegen durch schattige Tannenwälder und über saftige Almwiesen zum Bergdorf Bergün. Hier, ab Kilometermarke 40, begann die schwierigste Etappe dieses Alpenmarathons: der Anstieg auf die 2.678 m hoch gelegene Keschhütte, Auf unbefestigten Trampelpfaden, die wegen ihrer Steilheit von den meisten Läufern nur gehend bewältigt werden konnten, erreichte die Läuferschar nach 4- 5 Stunden Laufzeit die weit über der Baumgrenze liegende Keschhütte.
Das nächste Teilstück der Strecke, der sogenannte Panoramatrail, stellte höchste Anforderungen an die Kondition und Konzentration der Läufer dar. Der Weg führte 10km lang über Schroffen und Geröllfelder durch hochalpines Gelände hinauf zum Scalettapass.
Wer bis hierher kam, hatte nach 60 km die schwersten Strapazen hinter sich.
Nach medizinischem Check durch den Rennarzt, ging es zunächst steil bergab, dann die letzten 15 km gemächlich, wiederum auf Wanderwegen dem Ziel im Station von Davos entgegen. Wo die Läufer von einem frenetischen Publikum förmlich ins Ziel getragen wurden. Der Sieger absolvierte die 78 km in weniger als 6 Stunden.
Von den Roter Läufern kam Wolfgang Messner mit der Hitze und den steilen Anstiegen am besten zurecht und erreichte das Ziel mit einer fabelhaften Zeit von 8.53 Stunden. Zweiter der Roter Läufer wurde überraschend Manfred Engelmann mit 9.57 Stunden, gefolgt von Bernhard Herrmann mit 10.05 Stunden, und Manfred Kostyszyn mit 10.11Stunden. Ein beeindruckendes Erlebnis war dieser Ultramarathon sicher für alle Teilnehmer. Ob sie allerdings wiederkommen, das ist ungewiss....